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Hallo ihr Lieben!
Mir juckt es in den Finger, mal wieder meiner Leidenschaft nach Bloggen und Makeup nachzukommen... 😉 Ich habe in der letzten Zeit zwar einige Produktfotoserien gemacht, die ich aber komischerweise nie veröffentlicht habe. Heute möchte ich mal anfangen, diesen Berg abzuarbeiten, und denke, dass die PIXI On-the-Glow Blushes genau das Richtige sind: Creme-Blush kann man endlich wieder sehen und dem Look anpassen, da in vielen Locations die Maskenpflicht wegfällt.
In meiner Jugend und auch noch bis vor ein paar Jahren hätte man mich mit Creme- oder flüssigen Makeupprodukten jagen können. Matter Teint und Puderprodukte waren damals immer mein Go-To und das auch nur, weil ich bei Annäherungsversuchen mit Cremeprodukten immer unzufrieden war. Das oftmals ungleiche Ergebnis und Abtragen der Foundation war mir ein Dorn im Auge. 
Aber als ich meine Skincare umgestellt habe und vor allem nicht mehr unendlich viel über Kreuz in diesem Bereich ausprobiere, bin ich recht zufrieden mit meiner Haut. Ich habe mich mit meiner Hautstruktur und dem Gedanken, dass nicht alles perfekt sein muss (wie die Filter auf Instagram, die solche Traum-Haut nur vorgaukeln), angefreundet und bin dann in die Welt der Creme-Produkte eingetaucht...
Die PIXI On-the-Glow Blushes werden nicht als reiner Blush, sondern als Tinted Moisture Stick betitelt. Das ist die absolut präzise Beschreibung: die Sticks geben nicht extrem viel Pigment ab, sondern eher einen Hauch an Farbe mit einer durchsichtigen Creme-Basis. Als erstes dachte ich, dass dieser "Balm"  aufgetragen speckig aussehen könnte, aber gut verteilt ist es einfach nur ein wunderschöner Glow, der wie von Innen strahlt. Apropos Auftrag: das einfache Auftragen und Tupfen mit dem Finger ist nicht nur schnell, sondern auch absolut effektiv bei solchen Cremeprodukten. Sie lassen sich nämlich mit der Fingerwärme viel besser verblenden und verschmelzen wunderbar mit der Foundation. Wer wie ich zur öligen Haut neigt, kann nachher mit etwas transparentem Puder drüber gehen.
Die insgesamt drei Nuancen sind die "gängigen" Blushfarben, mit denen man eigentlich nicht daneben liegen kann: Orange, Rosa & Rot!


PIXI On-The-Glow Blush in Juicy

PIXI On-The-Glow Blush in Fleur


PIXI On-The-Glow Blush in Ruby


Die Swatches: 
Juicy, 
Fleur &
 Ruby

Die Vor- und Nachteile

Wie bei jedem Produkt gibt es für mich Vor- und Nachteile, die aber jeweils von anderen Meinungen abweichen können 😉
Die Vorteile der PIXI On-the-Go Blushes sind für mich defintiiv die simple und schnelle Anwendung. Da es keine hohe Pigmentierung hat, kann man fast gar nicht zu viel auftragen, und wenn die Farbe doch etwas stärker ausfallen soll, dann hat man auch die Möglichkeit, die Farbe aufzubauen. Der Nachteil - zumindest mit meiner meist öligen Haut - ist die Haltbarkeit: durch die "feuchte" Base trägt sich die Farbe über den Tag doch etwas ab. Und solltet ihr trockene Haut haben, ist ein Peeling bzw. eine gute Skincare Pflicht, damit die Farbe nicht in den trockenen Hautschüppchen hängen bleibt. 
Momentan gibt es nur diese drei Farben, aber auf der PIXI Website sind diese ein Bestseller, und wir können bestimmt hoffen, dass die Farbrange noch weiter ausgebaut wird!

Wie gefallen euch die Farben?
Seid ihr Team "Puder" oder Team "Creme"?

xoxo Sissy
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Hallo ihr Lieben. 
Soeben schaltete ich auf N24. Ich merke, wie meine Anspannung steigt. Nach 5 Minuten brodelt es. Eine Slideshow mit unfassbar traurigen Bildern von weinenden Menschen, Streubomben und dem Erdboden gleichgemachten Wohnvierteln in der Ukraine setzt ein. Unterlegt wird diese mit trauriger Musik. Das war der Tropfen auf dem heißen Stein: ich zittere. Meine Psyche erträgt diese Nachrichten nicht mehr.


Ich öffne Instagram in der Hoffnung auf ein paar herzerwärmende Tiervideos zur Ablenkung und sehe, dass ich zwei neue Nachrichten erhalten habe. Die eine ist eine Reaktion auf eine Story über Karneval, in der ich mich für meinen Unterichtstag und auf Wunsch meiner Schüler als Einhorn verkleidet habe. Eine Ablenkung, die viele Kinder aktuell sehr nötig haben.

"Das ist abartig und widerlich.
Wie kannst du nur so etwas Belangloses posten während
nicht weit von hier Krieg herrscht?"

Meine Augen werden groß. Der Kloß steckt im Hals. 
Ich gehe zurück zu meiner Nachrichtenübersicht und sehe eine Nachricht eines mir bekannten Accounts. Die  Instabloggerin kenne ich schon lange und hatte bisher auch nur nette Gespräche über das Bloggen und Makeup. 

"Du postet ja auch nur noch Werbung.
Warum äußerst du dich nicht zum Krieg wie alle Blogger das machen?
Warum machst du einfach nichts?"

Der Punkt ist erreicht: mein Gesicht heiß wird. Ich könnte heulen. Ich denke darüber nach, wie ich auf diese Nachrichten antworten könnte. Und dann gibt es diesen einen klaren Moment: ohne Reaktion lösche ich sie. Aus den Augen, aus dem Sinn. Einmal tief durchatmen und versuchen, an etwas Schönes zu denken. 

Darf ich das?
Ist meine Reaktion richtig?
Muss ich mich gegenüber Menschen rechtfertigen,
die mich überhaupt nicht kennen?

Wenn ich ratlos bin oder einfach einen anderen Blickwinkel brauche, dann wende ich mich seit Jahren schon an Tanja. Tanja Nepute ist Mentorin für Hochsensibilität, Hochbegabung und auch Expertin im Thema Stressmanagement und hilft mir schon länger, mich selbst mit meiner Hochsensibilität kennenzulernen (darüber werde ich euch auch noch in einem folgenden Beitrag aufklären). Ich wusste, dass ich sie in diesem Beitrag mit einem Interview einbinden möchte, da mir folgendes aufgefallen ist:
viele aktuelle Interviews mit Psychologen etc. zum Thema "Krieg und der Nachrichtenkonsum" auf bekannten Plattformen und Onlinezeitschriften sind hinter einer Paywall versteckt. Das bedeutet, dass ich nichts finde, wenn ich zum Beispiel keinen Ansatz zur psychischen Bewältigung der Ereignisse habe - es sei denn ich schließe ein Onlinezeitungsabo ab. Ist das nicht traurig? Es gibt viele Menschen - unter anderem auch viele meiner Follower - die durch die aktuelle Situation fast in eine Depression mit viel Angst, Hilflosigkeit und das Ohnmachtsgefühl gezogen werden. Nicht jeder hat "eine Tanja" wie ich, die immer da ist und mich aufbaut. Deswegen gebe ich euch heute ein Stückchen Tanja ab 😉. Viel Spaß beim Lesen!

Die aktuellen Ereignisse in der Welt machen uns alle sprachlos. Eigentlich möchte ich wissen, was passiert, aber andererseits leide ich so sehr darunter, dass ich den Nachrichten lieber aus dem Weg gehe. Ist meine Reaktion egoistisch? 

Nein. Es ist zutiefst menschlich. Eine intuitive und automatische Schutzreaktion unserer Psyche. Das Nervensystem hochsensibler Menschen reagiert mitunter mit einer extremen Ausschüttung von Neurotransmittern im Gehirn. Unsere emotionalen Reaktionen sind so intensiv, als wenn wir selbst den Schmerz und das Leid erfahren würden. Und tatsächlich erfahren wir den Schmerz auch. In unserem Gehirn, im gesamten Körper passieren die gleichen biochemischen Reaktionen, als würde uns das Leid tatsächlich geschehen. Unser Körper speichert dies als gemachte Erfahrung ab. Für hochsensible Menschen, die eine extreme Ausprägung im emotionalen Bereich haben, können solche Zeiten, solche Nachrichten tatsächlich auch Traumata auslösen. Das ist dann keine Einbildung, sondern das Resultat eines extrem sensiblen Nervensystems. Und bitte versteh mich nicht falsch, natürlich ist es noch einmal eine ganz andere Hausnummer, wenn man tatsächlich solch schrecklichen Erlebnisse durchmacht... Hier gibt es eben kein Ausschalten, kein Ausblenden möglich, kein Entkommen! Also, vertrau dir und deinem Instinkt. Es hilft niemandem, wenn du so sehr mitleidest, dass du in deinem Alltag hanglungsunfähig wirst. Informiere dich über Radio, lies gezielt Zeitungsartikel von Zeitungen, die ihre Artikel nicht zu aufreisserisch schreiben. Und um noch einmal ganz konkret auf deine Frage zu antworten: Nein, es ist NICHT egoistisch, sondern zeugt von einer guten Selbstfürsorge!

Momentan reagiere ich nicht so, wie viele Andere in der Social Media Welt. Daraufhin habe ich auch schon Nachrichten erhalten, die es verurteilen, dass ich meine Kooperationen verfolge und mich bisher noch nicht öffentlich zum Krieg geäußert habe. Ich fühle mich schuldig: gibt es ein richtig und falsch?

Na ja, kommt darauf an, wen du fragst… Und jeder hat aus seiner Perspektive auch gute Argumente für sein Falsch und sein Richtig. Ich finde wichtig, dass du dir klar bist, warum du genau so handelst und nicht anders. Ich habe leider den Eindruck, das viele in der Social Media Welt reflexartig handeln und jeder versucht jetzt der edelste aller Influencer zu sein. Ein Wettbewerb entbrennt, wer denn jetzt den besten viralen Spendenaufruf macht oder wer die spektakulärste und emotionalste Anti-Kriegs-Aktion veranstaltet. Und auch das ist natürlich eine allzu menschliche Reaktion… Jeder ist betroffen, fühlt sich hilflos und machtlos. Und gleichzeitig wird dann versucht mit gerade dieser Betroffenheit, sich als moralischer Vorzeige Mensch in den sozialen Medien zu profilieren. Da wird natürlich jemand wie du, die eine feste Instituion unter den Bloggern ist, zur Zielscheibe. Das ist noch nicht mal böse gemeint, es ist ein Reflex. Leider auf deine Kosten. Ehrlicher und aufrichtiger wäre es aus meiner Sicht gewesen, dich erstmal zu fragen „Hey, Sissy, sag mal... du machst einfach so weiter. Warum? Mich irritiert das. Ich verstehe das nicht...“

Das Thema „psychische Resilienz“ ist momentan in aller Munde. Kannst du kurz erklären, was es ist und wie diese mit unserer mentalen Gesundheit verbunden ist?

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Sie ist also unser psychisches Immunsystem, könnte man sagen. Und das Wunderbare ist, dass man Resilienz lernen kann! Es ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Wer eine starke psychische Widerstandskraft hat, der hat automatisch auch eine stabilerer und robuste mentale Gesundheit. Das bedeutet nicht, dass dieser Mensch keine Probleme, keine Krisen mehr erleben wird. Aber er kann viel besser damit umgehen und kommt schneller und auch gestärkter aus diesen Tiefen des Lebens wieder heraus. Menschen mit einer ausgeprägten psychischen Resilienz sind die sprichwörtlichen HB-Männchen: sie stehen immer wieder auf... egal, was passiert... und sie lächeln... jedes Mal wieder.

Nach zwei Jahren Corona versuche ich mich momentan immer noch psychisch über Wasser zu halten. Dieses Thema ist auch jetzt immer noch nicht abgeschlossen. Zudem kommen jetzt auch noch Zukunftsängste, Ohnmacht und Angst: wie kann ich damit umgehen?

Ganz wichtig finde ich, dass du diese Ängste nicht einfach wegdrückst. Angst zu verdrängen, macht sie nur schlimmer. Ich denke ja immer in Bildern und du gibst mir gerade ein sehr schönes, was ich gerne aufgreifen möchte: du sagst, dass du dich psychisch über Wasser hälst - das ist sehr anstrengend! Allein der Gedanke daran macht mir ja irgendwie schon Angst... Wie wäre es denn, du würdest dir eine Taucherausrüstung anlegen und mal auf Tauchstation gehen... Schau doch mal, was es da unter Wasser so zu entdecken gibt... lasse dich von der Strömung tragen wie ein Delphin oder so... die Unterwasserwelt ist wundervoll... Und wenn du grad keinen Bock mehr auf Maske hast, dann besorge dir einen Schwimmring, der dich ganz leicht trägt, ohne Anstrengung. Welches Bild gefällt dir besser? Was fühlt sich sicherer und schöner an, welches Bild zaubert dir ein kurzes Lächeln ins Gesicht? Und damit arbeite dann weiter. Überlege dir, was könnte dies sein? Welche Unterstützung könnte dein Schwimmring, deine Taucherausrüstung sein? Was ich damit sagen will: spüre in dich hinein, was dir gut tut. Dein Unterbewusstsein weiß es, hör ihm zu, vertrau dir.

Du bist auch Mentorin für Stressmanagement: welche Tipps und Übungen kannst du mir und meinen Lesern mitgeben? 

Ganz ehrlich? Meditation. Atmen und Natur. Bitte, nicht die Augen verdrehen 😊 Meditation ist ganz einfach. Schließe einfach mal die Augen für zwei Minuten (stell dir einen Timer) und lausche deinem Atem. Und jedes Mal wenn du dich dabei beobachtest, dass deine Gedanken abschweifen, holst du sie einfach zurück und beobachtest wieder deinen Atem. Mach das mal ein paar Tage, morgens im Bett oder abends vor dem Einschlafen. Schau was nach ein paar Tagen passiert. Der Trick dabei ist, dass es nur ums Beobachten geht, darum, dass du mal nicht bewertest, sondern einfach nur atmest. Was mir vor einigen Jahren wirklich geholfen hat, entspannter im Alltag zu werden, war mein Handy. Jepp. Tatsächlich… ich habe mir eine ganz einfache Meditaionsapp heruntergeladen. Eigentlich war es nur ein Gong, der jede Stunde ertönt ist. Und dieser Gong hat mich daran erinnert, dass ich mal bewusst einen Atemzug mache und mal kurz schaue: wie geht’s meinen Schultern? Wie verkrampft sitze ich gerade? Das hat mir geholfen, dass ich abends nicht mehr ganz so mit Nackenschmerzen nach Hause kam aus dem Büro, ich war irgendwie entspannter und die Atmosphäre im Büro wurde auch netter. Selbst Kolleg:innen, die das total doof fanden, haben nachher automatisch mitgemacht… Und gerade für uns hochsensible Menschen ist der regelmäßige Gang in die Natur, in den Park, an einen See oder in den Wald eine wahre Wohltat – für Geist, Körper und Seele. 

Funktionieren diese Übungen in allen Situationen gleich oder gibt es Unterschiede zwischen z.B. alltäglichen Stress, einer Pandemie und einem Krieg?

Grundsätzlich funktionieren und helfen sie immer, denn sie helfen unser überlastetes Nervensystem zu regulieren. Der biochemische Mechanismus wie unser Nervensystem mit Stress umgeht, ist immer der gleiche: egal ob Alltagsstress, Pandemie oder Krieg. Die Intensität, die Tiefe der seelischen Verletzung ist aber natürlich eine ganz andere wenn ich mich plötzlich in einer realen Todesangst inmitten eines Krieges befinde. Ich bin keine Therapeutin und ich habe kein Fachwissen, was Traumaarbeit angeht, darum kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Menschen, die solch existenziellen Erfahrungen machen mussten, brauchen aber nochmal eine ganz andere Unterstützung als ein bisschen Atemtechnik und Achtsamkeitstraining. Uns, die wir mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn konfrontiert sind, uns können solche Methoden aber durchaus weiterhelfen. Und wir hochsensiblen Menschen haben auch einen leichteren Zugang zu solchen Methoden, wir reagieren sehr schnell und gut auf solche Übungen.

Danke Tanja ❤️

Jeder geht mit dieser Zeit anders um und sucht den passenden Skill, um mit den bedrohlichen Nachrichten umzugehen. Und auch wenn meine Weise nicht die der anderen Bloggern gleicht, die z.B. Youtubevideos drehen, ihre Werbeeinnahmen spenden und auch weitere Spendenlinks posten - was ich persönlich großartig finde - bin ich kein schlechter Mensch, den die Lage nicht massiv belastet. Ich weiß nur eines: die Belastung allgemein und nun auch zusätzlich durch die Krise ist bei mir momentan so groß, dass ich mich so wenig wie möglich mit den Nachrichten auseinandersetzen will. Ich kann nicht. Ich will nicht. Ich bin müde. Aber eines mache ich: ich klicke jedes einzelne Spendenvideo an und lasse alle Werbungen durchlaufen. Ich suche mir die Adressen raus, um Sachspenden abzugeben. Auch das mache ich für mich, für mein Gewissen. Für mich persönlich sind das die Schritte, die sich richtig anfühlen. Und mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht machen.

Die 7 Säulen der Resilienz

Unheimlich spannend für mich sind die sieben Säulen der Resilienz, deren Sinn auch sehr gut zu diesem Beitrag passen. Der Aufbau innerer Stärke ist für mich schon lange ein wichtiges Thema, das ich früher definitiv vernachlässigt habe. Sich mit sowas zu beschäftigen, finde ich nicht nur interessant sondern auch ungemein hilfreich. Wie Tanja bereits im Interview gesagt hat: Resilienz ist wie ein Muskel, den man trainieren und stärken kann.

Die sieben Säulen schaffen in der Grundhaltung und als angewandte Praktiken das Mindset für Resilienz. 

1. Säule - Akzeptanz
In der ersten Säule geht es darum zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die nicht verändert oder eben noch nicht verändert werden können. Natürlich ist auch die Selbstakzeptanz sehr wichtig: kein Mensch ist perfekt. Auch ich habe meine Makel, Probleme oder auch schlechte Angewohnheiten. Alleine diese Denkweise löst den Stress und hilft bei der Zufriedenheit mit sich selbst.

2. Säule - Bindung
Die Bindung zu sich selbst und zu anderen beschreibt die zweite Säule. Jeder Mensch braucht den Kontakt zu Freunden und Familie, um dadurch die soziale Unterstützung bei eigenen Problemen zu erhalten, oder es nur zu wissen, dass man die Unterstützung bekommen könnte. Damit wird auch der Skill der Empathie gestärkt.

3. Säule - Lösungorientierung
Bei Problemen fällt man sehr schnell in eine Starre. Das Wichtige ist hierbei, diese zu überwinden und lösungsorietiert zu denken. Man sollte dabei ein positives Ziel ins Auge fassen und akzeptieren, dass uns auch viele kleine Schritte zur Lösung bringen.

4. Säule - gesunder Optimismus
Darunter versteht man einen positiven Blick in die Zukunft, der aber realistisch und auf das eigene Umfeld angepasst ist. Die Waage hält der positive und negative Fokus, wobei uns die Dankbarkeit hilft, um aus dem negativen Fokus auszubrechen. Viele Dinge in unserem Leben nehmen wir als gegeben, weswegen der Blick auf die einfachen Dinge wie fließend Wasser oder ein Dach über den Kopf manchmal gut ist.

5. Säule - Selbstwahrnehmung
Seinen Körper, Gefühle und Emotionen einordnen zu können, ist unfassbar wichtig. Als Beispiel: vor ein paar Jahren hatte ich meine erste Panikattacke, aber diese kann ich erst jetzt als solche einordnen. Bei dieser ersten Panikattacke dachte ich, ich sterbe und muss sofort ins Krankenhaus, da ich weder nach Hilfe rufen oder ruhig atmen konnte und alles in meinem Körper unter Spannung stand. Heutzutage habe ich meine Skills wie einen Knautschball zu quetschen, Atemübungen & CBD-Gummibärchen und kann genau abschätzen, wann ich diese einsetzen muss, um die akute Attacke zu überstehen. 

6. Säule - Selbstreflexion
Man ist in einer unangenehmen Situation und reagiert nach einem Schema. In der Selbstreflexion sollte aber nochmal genau diese Reaktion durchgegangen werden: hätte ich entspannter reagieren können, um das Ergebnis zu verändern? War das die beste Reaktion für die beste Lösung? Man mag manchmal nicht über Dinge nachdenken, die einem schlecht in Erinnerung bleiben. Aber genau die Auseinandersetzung und das Analysieren der eigenen Reaktion hilft uns, beim nächsten Mal bewusster zu handeln.

7. Säule - Selbstwirksamkeit
Auf ein Handeln folgt immer eine Auswirkung: sich das bewusst zu machen, ist der Sinn der siebten Säule. Der Glaube, dass man selbst die Fähigkeit hat, etwas positiv zu verändern, kann Berge versetzen. 

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag ein paar Denkanstöße, Tipps und Tricks mit an die Hand geben konnte. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Sichtweise mal in die Kommentare schreibt! Bleibt stark - ich versuche es auch! ❤️

xoxo Sissy

  • 4 Comments
Hallo ihr Lieben!
Unser größtes Organ reagiert oft sichtbar auf Stress, Ernährung, Hormone und Umwelteinflüsse. Als Frau leide ich regelmäßig genau eine Woche vor meiner Periode unter entzündeten und sehr schmerzhaften Pickeln im Kinn- und Kieferbereich. Auch auf ein Stück Schokolade folgt meistens am nächsten Tag ein weiterer Pickel und wenn der Stress doch zu groß wird, dann sieht man das auch schnell an meiner Haut.

Die Haut ist der Spiegel zur Seele.

Die Psyche und die Haut sind eng miteinander verbunden. Unter Stress fehlt uns die Zeit für eine ausgewogene Ernährung, weswegen das Fertiggericht schwer im Magen liegt und auch der erholsame Schlaf zu kurz kommt. Ich mache auch kein großes Geheimnis um meine Depression und die daraus entstandene längerfristige Einnahme von Medikamenten. In dieser Zeit ist mir öfter aufgefallen, dass ich manchmal fast zwanghaft vor dem Spiegel die Pickel ausdrücke und kaum aufhören kann. Was bei mir noch ein kleines Problem ist, ist aber in größerem Umfang - z.B. den ganzen Körper blutig zu kratzen - unter Skin Picking bekannt und kann zu einer sehr großen Belastung werden. Im Moment habe ich auch einige Stellen im Gesicht, die bestimmt besser abheilen würden, wenn ich sie mal in Ruhe lasse, aber genau das "Herumfummeln am Gesicht" scheint gerade mein Ventil für den Stress zu sein.
Ich bin momentan nicht glücklich mit meiner Haut und werde nun mit Unterstützung der SKINTIST CLEAR Produktlinie einen Schritt in die richtige Richtung wagen. Die neue Marke, die es exklusiv nur online bei Shop Apotheke gibt, ist für unreine Haut formuliert und meine ersten Erfahrungen teile ich heute mit euch.

Die neue Skincare-Marke wurden von Pharmazeuten und Wissenschaftlern entwickelt, um die Gesundheit der Haut zu unterstützen. Alle vier Produkte der CLEAR-Linie sind vegan und frei von allen Inhaltsstoffen, die das Mikrobiom der Haut schädigen könnten. SKINTIST verzichtet deshalb bewusst auf Mikroplastik, Silikone, Palmöl und synthetische Duftstoffe. Ich stelle euch jetzt mal die Produkte in richtiger Reihenfolge vor, so wie ich sie anwende.


SKINTIST CLEAR

Milder Waschschaum für unreine Haut



Die wichtigste Regel für gesunde Haut ist eine milde Reinigung und die dazugehörige Reinigungsroutine. Da ich mich jeden Tag schminke, ist mir eine doppelte Reinigung wichtig. Als erstes entferne ich mein Makeup meist mit einem Reinigungsöl, da damit auch wasserfeste Mascara schonend entfernt wird. Danach wasche ich mein Gesicht mit dem milden Reinigungsschaum von SKINTIST und bekomme eine wunderbar weiche Haut, die nicht spannt. Ein Pumpstoß reicht für das ganze Gesicht und ist sehr ergiebig. Der Duft ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das stört mich besonders bei einem Reinigungsprodukt nicht. Die Inhaltsstoffe:

🔹 Süßholzwurzelextrakt wirkt entzündungshemmend und reguliert die Talgproduktion der Haut
🔹 Phospho- und Sphingolipide helfen, die Lipidbarriere wiederherzustellen und den Wassergehalt der Haut auszugleichen
🔹 ein Komplex aus Schilfrohr- und Kiefernschwammextrakt reduziert Hautrötungen, beruhigt Hautirritationen und hilft der Haut, ihr natürliches Gleichgewicht wiederzufinden
🔹 Fliederextrakt und Maltodextrin tragen ebenfalls zu einem schönen Hautbild bei, indem sie die Talgproduktion regulieren - der Teint wird mattiert und entzündungsbasierte Makel verblassen


SKINTIST CLEAR

Milder Toner für unreine Haut


Nach der Reinigung folgt nun der Toner - oder auch Gesichtswasser genannt. Ein Toner ist dazu da, den pH-Wert der Haut wieder in Balance zu bringen, Kalkreste des Wassers zu entfernen und vor allem auf die folgende Pflegeroutine vorzubereiten. Normalerweise habe ich immer auf einen Toner mit Fruchtsäure gesetzt, aber durch meine Pickel und Entzündungen ist das eine Qual und brennt mir zu stark. Deswegen habe ich mich sehr auf diesen milden SKINTIST Toner gefreut, denn hier brennt nichts und die Haut fühlt sich trotzdem sehr sauber und erfrischt an. 

Die Inhaltsstoffe gleichen denen des Reinigungsschaums, jedoch kommt dazu noch: 
🔹 Meersalzextrakt mit entschlackenden Meerwassermineralien reinigt die Haut und macht sie widerstandsfähiger

SKINTIST CLEAR

Feuchtigkeitspflege für unreine Haut


Die SKINTIST CLEAR Feuchtigkeitspflege befeuchtet die Haut ohne zu fetten und trägt außerdem dazu bei, den natürlichen Lipidmantel der Haut wieder aufzubauen. Lasst uns mal in den Wirkstoffkomplex schauen:

🔹 Süßholzwurzelextrakt wirkt entzündungshemmend und reguliert die Talgproduktion der Haut
🔹 Ceramide NP hilft, den Wasserverlust zu verringern, reduziert verhornte Haut und macht die Oberfläche der Haut dadurch gleichmäßiger und widerstandsfähiger
🔹 der Komplex mit Ballonrebe und Echium-Öl wirkt entzündungshemmend, stärkt die Hautbarriere und harmonisiert irritierte Haut
🔹 Tocopherol (Vitamin E) hat antioxidative Eigenschaften und schützt vor vorzeitiger Hautalterung
🔹 Sheabutter wirkt hautpflegend und -glättend & unterstützt ebenso das Wasserbindungsvermögen der Haut

Bei der ersten Anwendung bin ich erstmal sehr erstaunt gewesen, wie sanft und ergiebig die Creme ist. Ich brauche statt bei anderen Feuchtigkeitcremes maximal die Hälfte und habe dann natürlich viel länger etwas davon. Sie verteilt sich sehr gleichmäßig und die Haut fühlt sich erfrischt und gut durchfeuchtet an.


SKINTIST CLEAR

Therapiebegleitende Feuchtigkeitspflege


Der Hautarzt verschreibt bei Akne oft Salben mit Benzolperoxid, die dann punktuell auf die zu  behandelnden Stellen aufgetragen wird. Diese trocknen dann die Pickel aus und die Haut schält sich, was natürlich sehr unangenehm ist und auch zu Juckreiz führen kann. Therapiebegleitend gibt es in diesem Fall eine etwas reichhaltigere Feuchtigkeitscreme der SKINTIST CLEAR Reihe, die ich auch gerne als Nachtcreme verwende. Außerdem habe ich nach dem Duschen immer extrem trockene Haut und nehme daher im Anschluss diese Feuchtigkeitspflege, die meine Haut dann sofort beruhigt. Auch hier ähnelt die Formulierung der "normalen" Feuchtigkeitscreme, aber zusätzlich sind noch enthalten:

🔹 Panthenol spendet Feuchtigkeit, beruhigt Hautreizungen und pflegt spröde Haut
🔹 Glycerin wirkt feuchtigkeitsbewahrend, hautglättend & kann außerdem die Barrierefunktion der Haut stabilisieren
🔹 Fliederextrakt und Maltodextrin tragen ebenfalls zu einem schönen Hautbild bei, indem sie die Talgproduktion regulieren - der Teint wird mattiert und entzündungsbasierte Makel verblassen 

Die aufeinander abgestimmte Pflegelinie gefällt mir bisher - nach ca. 2 Wochen täglicher Anwendung - wirklich sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass meine Haut genau so eine milde Formulierung gebraucht hat, anstatt mit Vitamin C oder Fruchtsäure gegen die Unreinheiten zu kämpfen. Ich denke, dass ich für einen vollständigen Test noch ein paar Wochen brauchen werde, um die Auswirkung für mich einschätzen zu können. Ich kann aber schonmal sagen, dass meine Haut nach der Routine immer sehr schön weich, gepflegt und beruhigt ist. Auch einige Rötungen und trockene Stellen sind schon deutlich zurückgegangen, was mich wirklich froh macht. Die einzige Schwierigkeit hatte ich zu Beginn nur mit der sehr ähnlichen Verpackung der Feuchtigkeitcremes, denn ohne Brille ist es sehr schwer beide auseinanderzuhalten 😉

Ich habe noch eine tolle Möglichkeit für euch, die Produkte selber zu testen: 

bei Shop Apotheke bekommt ihr über diesen Link oder 
auch mit dem Code ModernSnowwhite15
15% Rabatt auf alle Produkte der SKINTIST CLEAR Linie!

xoxo Sissy
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